Ja, wir kommen nicht aus unserer Kleinkind-Phase heraus und so tingelten wir wiedereinmal durch verschiedenste und kunterbunte Spielwarengeschäfte. Bunt war's - und lustig. Und noch bunter wurde es, als wir die M&M's World entdeckten, mit 3D Kino und sogar einer riesigen Zaubermaschine, mit der wir unsere eigenen Norman Die M&M's drucken konnten.
Stefan war davon sogar so begeistert, dass er gleich als Andenken noch mehr davon machen wollte und prompt die Maschine kaputt machte. Doch alles halb so wild: nach rund 20 Minuten war dann die Maschine wieder Einsatzbereit und der Spass konnte von vorne beginnen.
Las Vegas ist ein Paradies. Ein Paradies für grosse Kinder, das haben wir schnell herausgefunden. Deshalb wollten wir den Tag der Abreise noch intensiv nutzen und liessen unserem kindlichen Tatendrang freien lauf. Es gibt wohl keine Spielecke und kein Spielwarengeschäft, das wir nicht ausgiebig getestet haben.
Erschöpft von dem strengen Tag und nach langer Autosuche in einem riesigen Parkhaus (man könnte ja erwarten, dass von vier Personen sich wenigstens eine das Stockwerk merkt, indem man geparkt hat...), gönnten wir uns noch einen leckeren Ceasar Salad im Hard Rock Café und dann ging's auch schon los nach New York.
Zur Reise gibt es leider nicht viel Bildmaterial, da wir alle sehr müde und um jede Sekunde Schlaf froh waren. Nur eins gibt es anzumerken: unsere Hoffnungen, nach 40 Grad Celsius in Las Vegas und im wunderschönen Grand Canyon (ist also definitiv ein Besuch wert), in New York etwas angenehmere Temperaturen zu erwarten, wurden beim Aussteigen aus dem Flugzeug mit einem Schlag zunichte gemacht. :-)
Tja, wie soll man den morgen dieses Tages beschreiben? Es gibt eigentlich nichts zu beschreiben... Das einzige das komisch war, war dass wir alle gut gelaunt und fit zu unserer ersten richtigen Shoppingtour starteten.
Vieles gibts auch dort nicht, dass euch interessieren könnte, also weiter zum Abend. :-)
Auto packen und mitten rein nach Vegas um einen geeigneten Ort für einen Auftritt zu finden. Dieser war schon bald gefunden und so erfreuten wir die Zuhörer mit unserer Musik auf dem berühmten Las Vegas Strip. Seien dies normale Passanten, lustige Menschen mit Bart, die zu unserer Musik rappten oder acht Mädels, die gerade einen Geburtstag feierten. Alles in allem ein super Auftritt mit ganz vielen spontanen Aktionen und ja - heiss war es definitiv auch. Ca. 32° aber in unserer Umgebung ist man sich Hitze ja gewohnt ;-)
Heute war Sightseeing in Las Vegas angesagt. Das heisst ab ins Auto und erst einmal ein paar Hotels und Casinos abklappern. Zuerst zog es uns ins Excalibur, das uns aber zu altmodisch war, rangen uns aber trotzdem dazu durch, dort unser Frühstück zu geniessen.
Anschliessend gingen wir ins New York New York, wo Pan dann seine erste richtige Achterbahnfahrt erlebte. Nicht so eine kleine wie in Malibu, sondern so eine richtige, mit Looping und so ;-)
Der darauffolgende Besuch im Venetian war sehr beeindruckend. Die haben dort echt Venedig nachgebaut! Die Kanäle, der Markusplatz und die Rialtobrücke geben einem das Gefühl in Venedig zu sein.
Dann wurde es aber langsam Zeit zurück ins Hotel zu gehen. Warum? Nun ja, Pan hatte ja am 10. Juli Geburtstag und der wurde noch nicht gebührend gefeiert. Also hiess es um 19.00 Uhr einsteigen in die Limousine und Las Vegas einmal auf eine ganz exklusive Weise entdecken.
Nach vielen lustigen Shows war dann um 23.00 Uhr schluss mit Limo fahren und wir stiegen im Caesars Palace aus.
Mirage Volcano Eruption
Fountains of Bellagio Water Show
Natürlich gaben wir uns alle Mühe, Pans Geburtstag noch richtig zu Feiern und gingen dann wie die Nacht zuvor, früher oder später ins Bett.
Heute hätten wir eigentlich um 8 Uhr aufstehen wollen, um frühzeitig nach Las Vegas zu fahren. Da uns aber am Abend zuvor ja die besagte Poolparty dazwischen gekommen war, wurde es etwa Mittag bis wir es alle aus den Federn geschafft haben.
Nach einem super Frühstück in einem sehr authentischen Surfer-Cafe, erwachten allmählich unsere Lebensgeister und wir brachen auf in Richtung Las Vegas.
Sechs Stunden später checkten wir im Hard Rock Hotel ein und genossen die Aussicht über ganz Vegas aus unserem Zimmer. Kurz darauf durften wir schon hohen Besuch bei uns im Hotel empfangen. - Unsere Freunde Andrea und Florian.
Mit etwas weniger Glück standen wir nachher alle um den Roulette Tisch und setzten unsere Chips auf alle möglichen Felder. Als wir dann alle genug verloren hatten, zogen wir uns wieder in unser Zimmer zurück und wollten eigentlich nochmal anstossen, da klingelte das Telefon. Die "20 Minuten" war am Apparat. Kevin meisterte dieses Interview sehr souverän und so machten wir noch ein kleines Fotoshooting in unserem Zimmer, verabschiedeten Andrea und Flo und legten uns dann früher oder später schlafen.
Für heute hatten wir nicht wirklich viel geplant. Das wichtigste aber war, endlich unsere Kleider zu waschen, denn nach 11 Tagen Reise befanden sich nicht mehr sehr viele saubere Teile in den Koffern.
Eigentlich hatten wir vor, dies in einer öffentlichen Wäscherei (Laundry) zu tun aber dann bot uns Maggie an, bei ihnen zu Hause zu waschen. Das war natürlich super! Denn so konnten wir gleichzeitig waschen, im Pool und Whirlpool entspannen und Sonne tanken (einigen tat das eher weniger gut, da sie noch ziemlich ungebräunt waren und somit leuchtete ein Teil der Band förmlich in der darauffolgenden Nacht).
Um uns für die weitere Tour fit zu halten, kämpften wir uns durch ein knallhartes Training im Wasser, gecoacht von unserem Trainer Kevin.
Darauf folgte dann eine weitere Erholungsphase im Whirlpool, die uns definitiv besser bekam als das Training.
Für den Abend war ein gemütliches Barbecue mit den Gastgebern angesagt. Da wir aber nicht nur profitieren wollten, bestanden wir darauf, die Fressalien selber einzukaufen, was sich im Nachhinein als fatal herausstellte. Wir hatten viel zu viel eingekauft, so dass die gemütliche Grillparty letzten Endes zum knallharten Kampf mit dem eigenen Magen wurde. Kevin stellte sich trotz seinen Krücken in die Küche und kochte uns zudem noch seine Spezialität: spanische Salzkartoffeln.
Zum Glück kamen dann noch einige Freundinnen von Philippe (Sohn der Gastgeber) und so konnten sie uns im Kampf gegen den nicht enden wollenden Fleischberg unterstützen.
Weil wir nach dem Essen sooooo erschöpft waren, stiegen wir alle in den Whirlpool und gönnten uns noch ein paar Bierchen und ein Gläschen Whisky. Diese Poolparty war letzten Endes auch der Grund, weshalb der gestrige Blogeintrag erst so spät erschienen ist. Wir hoffen, ihr habt dafür Versändnis ;-)